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DB-Triebfahrzeuge der Epoche 3 – Dampfloks

Eine Modellübersicht

Von Andreas Iwanowitsch <andreas@modellbahnfrokler.de>

Baureihe

Modell

Verbesserung/Umbauidee

01 Altbaukessel

Roco (2-3)

Das Modell ist ziemlich in die Jahre gekommen. Die Sandfallrohre sind am Kessel angeformt, die freistehenden Rohrleitungen sind nicht nur zu dick geraten, sie (und der Umlauf) biegen sich wie Bananen. Der Generator ist ebenfalls zu klobig geraten. Die Proportionen der Lok stimmen aber, das Lokgesicht ist gut getroffen, und (meistens) hat man den Unterschied der Bauserien (bis 01 100 kleinere Vorlaufräder und einfache Bremsen anstatt Scherenbremsen) beachtet. Die Fahreigenschaften sind eher mäßig. Beim Modell der 01 008 ist das Rot der Räder besonders plastikhaft, außerdem stören die messingfarbenen Kesselringe extrem.

Roco hat nun eine Neuauflage herausgebracht (Ausführung mit großen Laufrädern und ohne Schürze). Neu sind der Kardanantrieb mit entsprechend vergrößertem Lok-Tender-Abstand und die Metallräder, unverändert blieb leider der Kessel

Neulackierung von Rahmen und Fahrwerk in Rot sowie von Kessel und Tender in schwarz. Austausch der klobigen Rohrleitungen und Armaturen gegen Ersatzteile von Märklins neuer 01, inkl. freistehender, richtig geformter Sandfallrohre (angespritzte Sandfallrohre abschleifen). Neue Laternen und Windleitbleche von Weinert sorgen für das richtige Gesicht. Achtung: Der Rahmen hat Aufnahmehülsen für die doppelt abgebremste Variante, d.h. die hinteren Hülsen stehen ungenutzt und optisch extrem störend in die Landschaft, müssen mit dem Seitenschneider entfernt werden. Wenn man es ganz genau nähme, müßte man sogar noch einen schmaleren Schlot anbringen; dies ist aber recht aufwendig, da der Schlot kein seperates Steckteil, sondern am Kessel mit angespritzt ist


Rocos 01 059 mit den beschriebenen Verfeinerungen.
Ein Klick auf das Bild öffnet es in einer größeren Ansicht. .

PCM - Precision Craft Models (1-2)

Die Lok ist 2006 ausgeliefert worden, gut, aber nicht perfekt. Die Lampen sind zu groß, die Windleitbleche zu grob, ein wenig plastikhaft, aber ansonsten ein sehr schön detailliertes Modell. Der Barrenrahmen ist durchbrochen dargestellt.

Es ist verlockend, sich die 01 von PCM mit feineren Rädern sowie Windleitblechen und Laternen von Weinert vorzustellen. Sowohl PCM als auch Märklin wählten als Vorbild eine Lok mit Ordnungsnummer >101, d.h. mit 1000-mm-Vorlaufrädern und Scherenbremsen.

Märklin/Trix (2)

Auch diese Lok ist 2006 ausgeliefert worden, auch sie ist gut, aber nicht perfekt. Die Räder sind feiner als die von PCM, dafür ist der Rahmen nicht durchbrochen ausgeführt. Beim Lokgesicht stören ebenfalls die zu großen Lampen, die Windleitbleche sind etwas feiner geworden.


01 Neubaukessel

Roco (2)

Wunderschöne Räder, stimmige Optik, hervorragende Fahreigenschaften. Dennoch gibt es gleich zwei Gründe, vernehmlich zu meckern: Der Lok-Tender-Abstand ist viel zu groß, und der kleine Pickel als Spitzenlicht verhunzt das ansonsten gut gelungene "Gesicht".

Abhilfe der Mängel schaffen: Kupplungsdeichsel kürzen (s. Ralph Timmermanns Umbaubericht), Weinert-Laterne einbauen. Zu beachten: NBK-01 hatten ein freistehendes Spitzenlicht, obwohl der Flansch zur direkten Anbringung ebenfalls vorhanden ist.

01.10 Kohle

Roco (1)

Das Modell ist älter als die 01 Nbk (deren Kessel wie beim Vorbild mit dem der 01.10 übereinstimmt). Trotzdem ist (bis auf die Räder) alles besser - der Lok-Tender-Abstand ist schön eng, und das Spitzenlicht ist nicht so verkümmert. Die Fahreigenschaften lassen keinen Anlaß zur Kritik aufkommen. Kleine Unstimmigkeit: Das Modell hat den flachen, weiten Schornstein bekommen, der nur bei einigen Loks ab 1968 montiert wurde - üblich war ein schmaler, hoher Schornstein. Das Modell der 01 1062 ist mit dieser Beschriftung und diesem Schornstein maximal für ein Jahr stimmig.


03

GFN (2)

Die 03 hinterläßt einen zwiespältigen Eindruck. Auf der einen Seite sind da die wunderschönen, filigranen Räder, die fleischmanntypische, hochwertige Verarbeitung und großartige Fahreigenschaften (meine am besten fahrende Dampflok). Andererseits wird die Optik durch lästige Fehler gestört; bedingt durch die Konstruktion des Führerhausbodens ist der Nachläufer zu klein geworden, ebenso liegt die vordere Pufferbohle zu hoch, was wiederum dafür verantwortlich ist, daß die Frontschürze zu flach ist. Die Mängel an der Frontschürze kann man mit einfachen bastlerischen Mitteln praktisch nicht beheben. Was den Nachläufer betrifft, habe ich einen wunderschönen Umbau gesehen, wo die Lok mit Weinerträdern und der kompletten Schleppachse aus dem Weinert-Umbausatz (Roco-01 --> 03) ausgerüstet war.

Ausrüstung mit RP25-Rädern und Schleppachse aus dem Weinert-Umbausatz. Wenn schon, denn schon - dann auch gleich neue Windleitbleche und neue Lampen.

03.10

Roco (1)

Leider nur bis ca. 1959 einsetzbar, da mit Altbaukessel und bereits zurückgelegtem Vorwärmer. Ein traumhaft schönes Supermodell, sowohl in der exotischen blauen Ausführung als auch in schwarz produziert.

Mit dem Kessel von Rocos 41 Nbk müßte sich eine 03.10 mit Neubaukessel eigentlich zurechtfrokeln lassen

10

Rivarossi (3)

Auch wenn immer wieder geschrieben wird, das Modell wäre (wie früher bei Riva üblich) in 1:85 statt in 1:87 gebaut - die Kessellänge stimmt ebenso wie der Achsstand mit Rocos 01.10 überein, auch die anderen Hauptmaße passen (Update: Mittlerweile liegen mir Zeichnungen vor, die die Maßhaltigkeit des Modells bestätigen. Das Vorbild ist halt tatsächlich deutlich höher als die 01.10, und der Tender ist monströs). Die Eleganz des Vorbilds (jaja, darüber kann man sich streiten) kommt jedenfalls perfekt rüber. Räder, Steuerung und angesetzte Details wirken aber sehr plastikspielzeughaft und lassen das Modell gegen zeitgenössische Roco- und Fleischmann-Modelle zweitklassig aussehen. Die Note 3 gibt es aufgrund der unterirdischen Fahreigenschaften - bei der ersten Probefahrt wurden die Haftreifen abgepellt... Update: Mit neuen Haftreifen von Roco geht es einigermaßen, allerdings hakt gelegentlich die Steuerung, so daß die Lok mit blockierten Rädern weitergeschoben wird.

Seit kurzem gibt es Tauschräder und einen Zurüstsatz für den Kessel von Weinert. Schon vor Jahren hat sich Alfred Fordon über die Riva-10 hergemacht und neue Räder sowie eine neue Steuerung eingebaut. Auch dieser Umbau ist für den Hausgebrauch viel zu aufwendig, zumal es die meisten dafür benötigten Teile (unter anderem gab es mal einen geätzten Zierleistensatz!) nicht mehr gibt.

Märklin/Trix

Die 10 von Mätrix macht auf Bildern eigentlich einen recht ordentlichen Eindruck, mir scheint nur, daß der Nachläufer ein wenig zu klein ist. Das Farbfinish ist um Welten besser als bei Rivarossi.


18.3 (bad IVh)

Liliput (2)

Die Konstruktion ist schon etwas älter, aber immer noch ansehnlich. Fahreigenschaften sollen nicht so toll sein.


18.5 (bay S3/6)

Fleischmann (1)

Zunächst nur als Epoche-II-Ausführung angekündigt, wird die 18.5 auf gleicher konstruktiver Basis wie die 18.6 wahrscheinlich genauso exzellent sein.


18.6 (bay. S3/6)

Fleischmann (1)

Perfekte Proportionen, fein detailliert (Innentriebwerk!), hervorragende Fahreigenschaften. Pufferbohle zurüsten und Kolbenstangenschutzrohre montieren, dann bleibt kein Wunsch mehr offen. Alfred Fordon hat sich an der 18.6 ausgetobt und u.a. die charakteristischen Schutzbleche über den Treibrädern angebracht. Dieser Umbau hat (wie fast alles von A.F.) Kleinserienqualität, sprengt aber (ebenso wie fast alles von A.F.) die Möglichkeiten des gewöhnlichen Garagenbastlers.

Von Fa. Schönlebe (?) gibt es neue, schönere Vorlaufräder mit RP25-Profil.

23

Roco (2)

Der schon seit Jahrzehnten produzierten 23 mit Mischvorwärmer (zu erkennen an der klobigen Rauchkammerabstützung) hat man 2002 die wesentlich eleganter wirkende Version mit Oberflächenvorwärmer zur Seite gestellt, wodurch sich Weinerts Umbausatz sehr wahrscheinlich deutlich schlechter verkaufen wird. Die Räder der Neuauflage sind nun aus Metall, das Fahrverhalten ist bei beiden Ausführungen nicht besonders, aber mit einem guten Decoder beherrschbar (Motor ohne Schwungmasse). Es empfiehlt sich, die Maschine zu zerlegen und den Umlauf (als ein Teil gespritzt) von unten kräftig an den Kessel zu drücken - die für die Roco-23 typische Umlaufrutschbahn läßt sich somit in etwas Vorbildnahes umwandeln. Leider ist der Rauchkammerträger der OV-Variante nicht durchbrochen, hier kann man vielleicht fräsen oder das Ersatzteil von Weinert einbauen. Am meisten aber wird die Optik bei allen Varianten von dem häßlichen kleinen Pickel, der das Stirnlicht darstellen soll, gestört. Wie sehr dieses Stirnlicht die Optik beeinflußt, sehe ich an der 23 054, die als EpIIIa-Version nur zwei Leuchten hatte und als drittes Spitzenlicht eine (beleuchtete) Weinertlaterne bekommen hat.

Optische Verbesserung:
Weinert-Windleitbleche und -laternen

Bei der Oberflächenvorwärmer-Variante:
Rauchkammerträger umbauen (Weinert 8040 Lokshop 3,97 Euro)

Umbauidee:
Variante mit Mischvorwärmer ohne den großen, klobigen Wasserspeicher unter der Rauchkammer (entspräche Bauzustand ab zweite Hälfte 60er Jahre).

38.10 (pr. P8)

GFN (2-3)

Die P8 von Fleischmann ist schon seit über 20 Jahren erhältlich. Die Proportionen sind gut getroffen, die Detaillierung ist ordentlich, das "Gesicht" der Lok wirkt auf mich aber nicht überzeugend. Das Fahrverhalten der Version mit Wannentender ist nicht überwältigend, aber akzeptabel; im preußischen Tender hingegen lauert der Rundmotor.

Windleitbleche, Rauchkammertür und Leuchten durch Weinertteile ersetzen.

Märklin/Trix (2)

Obwohl erst 2004 als Neuheit herausgebracht, ist Märklins P8 zwar nicht schlechter, aber auch nicht wirklich besser als sein Pendant von GFN. Bei den ersten Exemplaren war das Führerhaus sichtlich schief eingebaut, ob neuere Chargen den Fehler immer noch haben, ist mir nicht bekannt.


39 (pr. P10)

GFN (1-2)

Durch die zu hoch liegende Pufferbohle ist die Frontschürze zu flach ausgefallen, die Lok wirkt auch insgesamt ein ganz klein wenig hochbeinig. Ansonsten ein schönes Modell mit ausgezeichneten Fahreigenschaften und feinster Detaillierung. Es gibt Varianten mit Witte- oder Wagnerblechen sowie preußischem Tender 2'2 T31,5 sowie geschweißtem 2'2' T34.

GFNs P10 hat keine Indusi, die jedoch gegen Ende ihrer Laufbahn (fast?) alle Loks besaßen. Deren Einbau erforderte die Verlegung des rechten Luftbehälters auf den Umlauf. Außerdem gab es auch P10, bei denen die Frontschürze teilweise zurückgeschnitten war.

41 Altbaukessel

GFN

Die 41 ist beim Vorbild eng verwandt mit der 03, ebenso ist es auch bei Fleischmanns Modellen. Die oben genannten Punkte gelten daher sinngemäß auch hier.


41 Neubaukessel

Roco

Dieses Modell ist schon etwas älter; optisch ist es gut gelungen, lediglich der Nummernschildträger an der Rauchkammertür steht unpassend weit vor. Das ließe sich allerdings leicht beheben.


44

Roco (1)

Die 44 in ihrer Neuauflage gefällt durch seidenweichen Lauf und ein schönes Finish (lackierter schwarzer Plastik ist nun mal schöner als durchgefärbter). Das "Gesicht" ist gut getroffen, das Windleitplastik ist sogar recht ansprechend geformt. Bei den Kesselarmaturen kommt es mir im Vergleich zu Vorbildfotos so vor, als sei da des Guten zuviel getan und die Ausrüstung der ölgefeuerten Maschinen auch an der Kohle-44 angebracht worden. Die Stirnbeleuchtung ist nicht überzeugend konstruiert, am oberen Stirnlicht kommt kaum noch ein Photon an, während die unteren Lampen schon wie Flutlichtscheinwerfer leuchten (und die Glühlampe durch den Rauchkammerträger hindurchscheint).

Kesselarmaturen berichtigen, evtl. neue Stirnleuchten von Weinert.

50

Roco (1-2)

Rocos 50er ist maßhaltig und läuft seidenweich. Ein wenig von der Vielfalt des Vorbilds hat man auch ins Modell umgesetzt, es gibt drei- und vierdomige Kessel, Schürzen, Normal- und Kabinentender. Störend wirken allenfalls die formal völlig verunglückten Windleitplastiken, deren Schräglage eher zu einer EpIIIa-Maschine passen würde, und (weniger schlimm) die gekröpfte Treibstange. Die verunglückte Form der Windleitbleche erklärt sich zwanglos dadurch, daß man die Bauteile der 44 verwendet hat, die für jene zwar richtig, für die 50er aber falsch sind.

Optische Aufwertung:
Weinert-Windleitbleche und -Lampen

Varianten:
2-domiger Kessel (Umbau mit Kessel von Gützolds 52er)
Rauchkammertür ohne Griffstangen (Weinert)
Rauchkammertür mit einer Griffstange

Variation der Tender, Wannentender (Gützold)

Franco-Crosti-Umbau mit Bausatz von Weinert

Interessant wäre auch eine Version mit Mischvorwärmer und Turbopumpe, gibt es da Möglichkeiten?


Rocos 50 2988 mit einem 52er Kessel von Gützold
Ein Klick aufs Bild führt zur Umbaubeschreibung.


Rocos 50 3074 mit einem Wannentender von Gützold
Ein Klick aufs Bild führt zur Umbaubeschreibung.


Rocos 50 267 mit neuen Windleitblechen, Griffstangen an der Rauchkammertür und neuen Laternen von Weinert.
Ein Klick aufs Bild öffnet eine größere Ansicht.

GFN (4)

1967 ein Traummodell im Maßstab 1:85. Leitungen und Armaturen sind nur angespritzt. Die Version mit Wannentender hat ihren Tender von der P8 aus gleichem Hause geerbt, die allerdings in 1:87 ausgeführt ist.


55.25 (pr. G8.1)

GFN (1)

Die Neuauflage ist maßhaltig und optisch überzeugend.


57 (pr. G10)

Roco

Von den Proportionen her stimmig, aber von der Gestaltung der Räder her nicht mehr zeitgemäß.


64

GFN (3)

1972 das Lokmodell des Jahres, eines der ersten GFN-Lokmodelle in 1:87. Damit ist aber das Gute schon gesagt. Detaillierung und Fahreigenschaften können heutigen Ansprüchen nicht mehr genügen.


Roco (1)

Neukonstruktion aus dem Jahr 2006, optisch und technisch auf dem aktuellen Stand, kritikwürdig allenfalls die sehr hohen Spurkränze von Vor- und Nachlaufachse.

Ergänzung Frank Wieduwilt:
Die Lok gewinnt ungemein durch den Austausch mindestens der Vor- und Nachläufer durch Radsätze mit RP25-Profil.

65

GFN (2)

Wunderschön detailliertes Modell, durch den antiquierten Rundmotor aber weniger schöne Fahreigenschaften. Die Pufferbohle ist ein wenig zu flach, das kann man aber mit einem Weinert-Ersatzteil beheben.

Von Weinert gibt es einen Umbausatz, um eine Lok der ersten Bauserie mit Oberflächenvorwärmer zu bauen.

66

Lenz (1)

Detaillierung und Fahreigenschaften des Modells werden allgemein gelobt, bemängelt wird lediglich der zu plastikhaft geratene Rotton der Räder.


70.0 (bay Pt 2/3)

Fleischmann (1)

Die Neukonstruktion glänzt durch perfekte Optik, über die Fahreigenschaften ist mir nichts bekannt.


74.4 (pr T12)

Roco

Das Modell ist etwas betagter und angeblich im Bereich des Stehkessels falsch proportioniert, um den Motor unterzubringen.


75.0 (württ T5)

Brawa (1)

Der einhelligen Meinung aller Kritiker nach hat Brawa hier ein Supermodell geschaffen, an dem es praktisch nichts auszusetzen gibt.


75.4 (bad. VIc)

Liliput

Die Neukonstruktion macht optisch einen hervorragenden Eindruck, bei den Fahreigenschaften werden aber gewisse Schwächen berichtet


78 (pr. T18)

GFN (2)

Wunderschön detailliertes Modell, durch den antiquierten Rundmotor aber weniger schöne Fahreigenschaften.


80

Roco

Ein Uraltmodell, noch dazu ein typisches Anfangspackungsmodell, aber wohl wenigstens maßstäblich. Keine Angabe zu Fahreigenschaften möglich.


81

Fleischmann (1)

Neuheit 2002, optisch und technisch perfekt.


82

Piko

Stimmige Proportionen, brauchbarer Detaillierungsgrad (es fehlen einige Armaturen), allerdings sehr plastikhafte Optik.


86

GFN (2)

Wunderschön detailliertes Modell, durch den antiquierten Rundmotor aber weniger schöne Fahreigenschaften.

Ergänzung Frank Wieduwilt:
Der Umbau auf Faulhaber-Motor ist unbedingt zu empfehlen, er verschafft der Lok die zu ihrem Äußeren passenden Fahreigenschaften.
Optisch lässt sich das Modell mit Laternen und Pumpen von Weinert aufwerten. Eine interessante Variante, die Fleischmann bisher nicht anbietet, wäre die 86 mit dem Kriegsführerhaus, bei dem das vordere Führerstandsfenster verschlossen war.


86 698 von GFN mit den beschriebenen Verfeinerungen.
Ein Klick auf das Bild führt zum Umbaubericht. .

91.3 (pr T9.3)

Fleischmann

Fein detailliertes und maßstäbliches Modell, keine Angaben zu Fahreigenschaften möglich.
Ergänzung Frank Wieduwilt:
Die Lok hat exzellente Fahreigenschaften.


92.2 (bad Xb)

Liliput (1)

Die für Karlsruhe und Mannheim in prä-V60-Zeiten typische Rangierlok. Hervorragende Umsetzung des Vorbilds durch Liliput, zu den Fahreigenschaften sind keine Angaben möglich.


92.5 (pr T13)

Trix

Mit handwerklichem Geschick und viel Zeit läßt sich daraus ein richtig schönes Modell machen, siehe Umbaubericht im MIBA-Sonderheft "Dampflokomotiven". Unbehandelt ist die Trix-Lok wohl eher abschreckend.


93.5 (pr. T14.1)

Roco (1-2)

Fahreigenschaften nicht perfekt, aber auch nicht schlecht. Die Spurkränze der Räder sind gerade so groß geraten, daß sie auch unempfindlichere Seelen stören und einen Kontrast zum ausgezeichnet detaillierten Rest der Lok bieten.

Der Umbau auf RP25-Radsätze geht bei dieser Lok dank eines Umbausatzes von Weinert recht schnell vonstatten.


Die 93.5 von Roco mit feinen Radsätzen von Weinert.
Ein Klick auf das Bild führt zum Umbaubericht. .

94.5 (pr. T16.1)

GFN (2)

Der enge Achsstand des Vorbilds läßt sich mit Normrädern aufgrund der hohen Spurkränze nicht in H0 nachbilden (geht nicht mal mit RP25), daher mußte man bei der Konstruktion des Fahrwerks Kompromisse bei Achsstand und Raddurchmesser eingehen. Ansonsten ist die Fleischmann-94 aber immer noch ein schönes Modell. Die Fahreigenschaften entsprechen aufgrund des Rundmotors nicht dem heute üblichen.


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Zuletzt bearbeitet am 8. November 2007   Technische Probleme? Mail an Webmaster